Aktualisierung der deutschen SHERPA/RoMEO-Schnittstelle

Kürzlich wurde der deutsche SHERPA/RoMEO-Client auf die neue Service-API 2.4 (aus Nottingham) umgestellt. Damit wurden zugleich neue Open-Access-Konditionen übersetzt und die von der EZB auf der deutschen Seite zusätzlich zur Verfügung gestellten Verlagsinformationen auf den aktuellen Stand gebracht.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass der SHERPA/RoMEO-Service seit nunmehr fast 5 Jahren Informationen zu den Open-Access-Bedingungen der Verlage (self-archiving von Pre-Prints bzw. Post-Prints) auch in deutscher Sprache bereitstellt. Seit Ende 2009 ist der Service nicht nur über DINI sondern auch über die „Informationsplattform open-access.net“ zugänglich.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

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OA-Tage 2011: Anmeldung ist freigeschaltet, Session zum DINI-Zertifikat

Die Anmeldung zu den diesjährigen Open-Access-Tagen in Regensburg ist freigeschaltet und die Teilnehmerliste beginnt sich auch bereits zu füllen. Das Programm ist ebenfalls bereits einzusehen und es wird – wie auch in den vergangenen Jahren – wieder eine Workshop-Session zum DINI-Zertifikat geben unter dem Motto: DINI-Zertifizierung von Repositorien – einfacher als gedacht.

OA-Tage 2011: Call for Papers veröffentlicht

Am 4. und 5. Oktober 2011 finden die 5. Open-Access-Tage an der Universität Regensburg statt. Die Konferenz wird von den Betreibern der Informationsplattform open-access.net und der Universitätsbibliothek Regensburg veranstaltet.

Der Aufruf zur Teilnahme durch Beiträge richtet sich unter anderem an:

  • Open Access Professionals
  • WissenschaftlerInnen
  • Verlage
  • Dienstleister des wissenschaftlichen Forschungs- und Kommunikationsprozesses, z.B. wie Bibliotheken und Rechenzentren
  • Forschungseinrichtungen
  • Fördereinrichtungen

Neben verschiedenen Hauptvorträgen sind Themensessions u.a. zu Open-Access-Publikationsfonds, Lizenzverträge mit Open-Access-Komponenten, fachspezifische Blickwinkel auf Open Access, Verlage und Open Access, offener Zugang zu Forschungsdaten geplant. Darüber hinaus ist eine Session zum Thema „Open Access in Bibliotheken“ vorgesehen, auf die das Programmkomitee besonders hinweisen möchte.

Mögliche Fragestellungen dieser Session können sein:

  • Wie ist Open Access in die Organisationsstruktur von Bibliotheken integriert?
  • Haben die Open-Access-Aktivitäten an Bibliotheken Auswirkungen auf deren Wahrnehmung auf dem Campus?
  • Welche innovativen Maßnahmen können Bibliotheken ergreifen um Open Access an Ihrer Institution zu fördern?

Das Programmkommitee freut sich über Vortagsvorschläge zu den o.g. und angrenzenden Themenfeldern. Senden Sie dazu bitte einen Abstract(max. 250 Wörter) bis zum 8. Juli 2011 unter dem Stichwort „Sessions“ an oa.tage(at)bibliothek.uni-regensburg.de. Die Auswahl wird bis zum 22. Juli 2011 getroffen. Wie in den vergangenen Jahren findet an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt, auf der sich Open-Access-Projekte, -Verlage, -Zeitschriften und Repositorien präsentieren können. Alle Details finden Sie auch auf der Seite der Informationsplattform.

IUWIS-Broschüre „Zur urheberrechtlichen Gestaltung von Repositorien“

Nachdem der IUWIS-Workshop „Urheberrecht und Repositorien“ im März diesen Jahres in Osnabrück auf erfreulich regen Zuspruch gestoßen ist, haben die Kollegen nun eine praxistaugliche Broschüre veröffentlich, die nicht nur kompakt wichtige Fragen zum Themenkreis anschaulich darstellt, sondern mit drei Gutachten ausgewiesener juristischer Experten zum Thema auch den immer wieder vorgebrachten Wünschen nach Verbindlichkeit und Sicherheit (für Repositorybetreiber) nachkommt.

Die Broschüre ist sehr empfehlenswert für Betreiber von Repositorien und kann hier direkt heruntergeladen werden: Link. Einen Überblick über die Broschüre und auch die darüber hinaus interessante Arbeit von IUWIS kann man sich hier verschaffen: Link.

DINI-Zertifikat 2010 in Version 3.1 veröffentlicht

Nach der Veröffentlichung der englischen Fassung des DINI-Zertifikats (siehe http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182800 und Nachricht vom 13.04.2011) gibt es nun auch eine neue Version der deutschen Fassung, in der einige Fehler und Mehrdeutigkeiten beseitigt sind (http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182794). Nach wie vor freut sich die DINI-AG Elektronisches Publizieren über kritische Kommentare oder Wünsche zum Zertifikat: Kontaktformular.

Außerdem möchten wir an dieser Stelle auf die überarbeitete DINI-Liste der elektronischen Repositorien hinweisen. Sie findet sich unter http://www.dini.de/dini-zertifikat/liste-der-repositorien/. Auf dieser Seite können auch Vorschläge für Ergänzungen der Liste gemacht werden.

English version of the DINI Certificate “Document and Publication Services” 2010 has been published

Download the certificate as PDF hereIn summer 2010 the DINI working group for Electronic Publishing released the third edition of the DINI Certificate “Document and Publication Services” and by this adapted the well-established criteria catalogue for scholarly repository services to current developments. Now, the English version of the DINI Certificate 2010 has been made available to the public.

The global scientific communication system is subject to a fundamental transition process. Due to new opportunities arising from the internet and other information and communication technologies and also to the changing requirements of scholars and scientists, new means and channels for scientific communication develop. A leading development is the global Open Access movement committed to the idea of freely available scientific and scholarly publications.

To support the numerous developments in Germany and to set common standards for publication infrastructures DINI’s Electronic Publishing working group embraced this topic early on and in 2002 published its first recommendations for “Electronic Publishing in Higher Education”. Based on these documents, the working group formulated criteria and formalized them in the DINI Certificate “Document and Publication Services”. Following the 2004 and 2007 editions, 2010 is the third version of the document. The certificate describes technical, organisational and legal aspects that should be considered in the process of setting up and operating a scholarly repository service and puts considerable interest in Open Access. The aim of DINI is to move forward towards a standardised and interoperable repository landscape to improve the visibility and linkages of scientific publications. During the years the DINI certificate has gained reputation as standard-setting authority for repositories.

The latest edition of the DINI certificate addresses particularly the following aspects:
• The growing importance of the “golden road” to Open Access.
• The increased demand for interoperability with comprehensive services.
• The growing technical virtualization of Document and Publication Services (hosting of services)..
• A comprehensive view of the scientific and scholarly research processes.

The new English version can be found at http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182800.

Today, there are about 140 OA repositories in Germany. A list of German repositories can be found here.

Different DINI projects such as OA Network and OA Statistics promote the further development of repositories in Germany. Please visit this site for an overview.

About DINI
The German Initiative for Network Information (DINI, Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) is the most relevant organisation in Germany for supporting a national repository infrastructure. DINI is organised in working groups for thematic fields like IPR, Standards and Electronic Publishing. DINI regularly organises workshops and conferences for promoting the use and the quality of digital repositories. It has initiated several projects to support the technical development of a network of digital repositories and actively encourages the process of DINI certification. The DINI certificate was developed and is regularly updated by the Electronic Publishing working group. The certification process evaluates and improves the quality of publication services by referring to international standards and quality criteria. In consequence, the process improves data quality and conformity to enable services and the networking of repositories. Currently 37 German repositories have received the DINI certificate.

Contact:

Dr. Uwe Müller // u.mueller@dnb.de

Frank Scholze // frank.scholze@kit.edu

The most commons words in the founding documents of the open access movement.

Wordle: Open Access Declarations - Berlin, Budapest, Bethesda