Worum geht es eigentlich?

Überblick

Das DFG-Projekt „Open-Access-Netzwerk“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Sichtbarkeit des deutschen Forschungsbeitrags national und international zu verbessern. Auf der technischen Seite hat das zu der Rechercheoberfläche im Datenraum der Open Access Dokumente DINI-zertifizierter Volltextserver geführt.

oansuche.open-access.net

Um der Entwicklung dieser Rechercheoberfläche ein wenig mehr Transparenz zu verleihen, folgen wir einer Idee von den „Vernetzungstagen 2009“ und verlinken dieses Blog.

Das Projekte Open-Access-Netzwerk steht dabei nicht alleine da. Es liefert schon jetzt den Rahmen für zwei selbstständige Schwesterprojekte – Open-Acces-Statistik (OAS) und Open-Access-Zitationen (DOARC) – die zeitlich überlappend nachfolgen und deren Bemühungen u.a.  in Mehrwertdiensten zum Nutzungs- und Zitationskontext der erfassten Dokumente gipfeln werden. Diese Mehrwertdienste werden mittelfristig in die Rechercheoberfläche integriert.

Erste Version der Nutzeroberfläche online

Zum Zeitpunkt der Verlinkung unter der Subdaomain bei der Informationsplattform Open Access sind nur die grundsätzlichsten Funktionen von Suche und Browsing aktiviert und in den Rahmen der Webanwendung integriert: Ein Suchschlitz erlaubt die Eingabe eines Freitextbegriffes, der mittels des angebundenen OA-Netzwerk-Suchservice (Lucene/Nutch) eine Trefferliste generiert.

Zu jedem Treffer werden ein möglichst direkt zum Volltext verweisender Link sowie (in verknappter Form) die im System vorgehaltenen Metadaten angezeigt. Durch Klick auf das Lupensymbol kann man sich eine Langsicht der Metadaten ansehen. Ferner ist eine Art Warenkorb-Feature (hier: „Merkzettel“) vorhanden, mit der man sich über das Plus-Symbol – querschneidend zu verschiedenen Suchanfragen – gefundene Dokumente markieren und als Auswahl weiterbearbeiten kann. Hier können später Mehrwertdienste wie Exportfunktionen in Literaturdatenbankformate ansetzen, die auf eine Gruppe von Dokumenten angewendet werden sollen.

Das jüngste, zur Zeit noch nicht voll funktionstüchtige Feature ist ein Browsing nach DDC-Fachgebieten, welches de facto auch als Filter für die Suche dienen wird. Die Oberfläche skizziert bereits, dass Stichwortsuche und Fachgebietskategorie Hand in Hand gehen sollen.

Technischer Rahmen

Die Rechercheoberfläche, obwohl noch in einem Status des „Alpha-Release“ befindlich, arbeitet bereits auf den Echtdaten des Systems, d. h. auf den durch die DINI-zertifizierten Volltextserver per OAI-PMH-Schnittstelle exponierten Metadaten. Die korrespondierenden Dokumentdateien verbleiben in den Repositorien – denn nur dort können die Fragen der Langzeitarchivierung gestemmt werden – sind für den Nutzer aus der Oberfläche heraus durch Verlinkung aufrufbar.

Die zugrunde liegende Technologie, die Infrastruktur, ist einen eigenen Artikel wert. Verknappt kann man sagen, dass es sich um eine modulare, auf die Hardware der Projektpartner verteilte Implementierung handelt. Das Back-End-System, welches die Daten sammelt und aufbereitet, macht sich den REST-Webservice-Ansatz zunutze. Das Front-End, welches die durch das Back-End bereitgestellte Datenkollektion exemplarisch visualisiert, ist eine MyFaces-Webanwendung.

(-rm)

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