OA-Statistik: Vom Projekt zum Dienst

Seit 2008 wird im Projekt Open-Access-Statistik (OA-Statistik) ein Dienst zur zentralen Auswertung und Bereitstellung international vergleichbarer und standardisierter Nutzungszahlen von wissenschaftlichen Open-Access-Repositorien entwickelt. In der ersten Förderphase des Projektes wurde eine Infrastruktur zum Austausch und zur Aggregierung von Nutzungsdaten testweise unter den Projektpartnern aufgebaut. Diese Infrastruktur wird in der zweiten Projektphase um weitere deutsche und internationale Repositorien und Open-Access-Verlage erweitert. Ziel ist es, den im Projekt OA-Statistik entwickelten Dienst nach Ablauf der zweiten Förderphase in eine langfristige, stabile Organisationsstruktur überführt zu haben. Aus diesem Grund hat OA-Statistik im Februar 2012 eine Machbarkeitsstudie bei der DFG vorgelegt, die die dafür notwendigen Anforderungen aufzeigt und Lösungswege beschreibt. Die Machbarkeitstudie und die zugehörigen Anhänge sind auf der OAS-Website als Publikation abrufbar.

Die Anforderungen an diese dauerhafte Struktur umfassen zum einen die Einhaltung rechtlicher Aspekte sowie die finanzielle und organisatorische Absicherung des Dienstes. Zum anderen besteht die wesentliche Herausforderung darin, die Anzahl der an OA-Statistik teilnehmenden Repositorien deutlich zu erhöhen und den Dienst technisch und konzeptionell auf dem aktuellen Stand zu halten. Als potentieller Dienstanbieter nach Projektende konnte in der zweiten Förderphase von OA-Statistik die Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) als Projektpartner gewonnen werden. Bei positivem Verlauf der Testphasen des Dienstes OA-Statistik wird die VZG den Service in ihr Angebot übernehmen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) verpflichten sich die Projektpartner, im Rahmen der DINI AG “Elektronisches Publizieren” auch über das Projektende hinaus den Kontakt mit internationalen Projekten und Institutionen zu pflegen und neue Kontakte herzustellen, um die lokale und globale Vernetzung des Dienstes OA-Statistik zu gewährleisten. Die Ziele von OA-Statistik werden aus der Arbeitsgruppe heraus mittels Informationsmaterialien, Veröffentlichungen, Vorträgen und Workshops bekannt gemacht und verbreitet.

DINI Workshop: Repositorymanagement 2012

Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V.Am 20.03.2012 wird es in Göttingen die Möglichkeit geben, sich in persona mit anderen Repositorymanagern und Repositorymanagerinnen über ihre Erfahrungen und Fragen auszutauschen. Die Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) lädt zu einem eintägigen Workshop unter dem Titel Repositorymanagement 2012: Contentakquise und Nutzerunterstützung für institutionelle Repositorien” ein. Alle Informationen rund um den Workshop finden Sie auf der Seite von DINI.

Im Vordergrund sollen mit Contentakquise und Nutzerunterstützung zwei Themen stehen, die einen Großteil der alltäglichen Arbeit im Betrieb eines Repositories ausmachen. Unter Contentakquise fallen alle Aktivitäten zur Füllung des Repositories mit Inhalten – seien es Sekundärpublikationen bspw. in Form von Retrodigitalisaten oder seien es klassische Monografien, Zeitschriftenartikel, Dissertationen oder andere Qualifikationsarbeiten, seien es Metadaten zu den nachgewiesenen Inhalten oder seien es Fremddaten anderer Anbieter. Unter Nutzerunterstützung fallen nicht nur die klassischen Supportanfragen bei Selbstarchivierung, sondern auch die Integration des Repositories in übergreifende Dienste der Einrichtung.

Beide Themenfelder weisen Überschneidungen auf und betreffen teilweise ähnliche Fragestellungen aus rechtlicher, technischer oder bibliothekarischer Sicht. Nach einführenden Impulsreferaten von Praktikern haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Fragen und Anforderungen aus ihren jeweiligen Einrichtungen mit den anderen zu diskutieren. Es empfiehlt sich also, bereits im Vorfeld Fragestellungen, Probleme und auch Lösungsansätze zu überlegen, um den Workshop mit Leben zu füllen.

Von 10 bis 17 Uhr erwartet Sie folgendes Programm:

10.15 Begrüßung und Einführung

Teil 1: Contentakquise
Moderation: Stefan Buddenbohm (SUB Göttingen)
10.30 Publikationsservice der Universität Würzburg: Praxisbericht | Kristina Hanig (UB Würzburg)
11.00 Contentakquise für den Publikationsserver der Universität Potsdam | Dagmar Schobert (UB Potsdam)
11.30 Workshopsession

13.00 – 14.00 Mittagsimbiss am Tagungsort

Teil 2: Nutzerunterstützung
Moderation: Susanne Riedel (UB Bielefeld)
14.15 Best Practices verschiedener institutioneller Repositories | Paul Vierkant (IBI HU Berlin)
14.45 Best Practices beim institutionellen Repository der Universität Konstanz: KOPS | Wiebke Knop (UB Konstanz)
15.15 Workshopsession

16.45 Verabschiedung

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt, um einen lebendigen Austausch zu ermöglichen. Da mit Contentakquise und Nutzerunterstützung der Schwerpunkt auf die praktische Arbeit von RepositorymanagerInnen gelegt wird, bitten wir Sie, sich nur dann für den Workshop anzumelden, wenn Sie selbst in diesem Bereich tätig sind.

Sie finden das Programm vielversprechend? Dann melden Sie sich über das Onlineformular an. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos; für die Organisation des Workshops werden jedoch einige Anmeldedaten benötigt.

Der Workshop findet in den Räumen der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen statt. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen am 20.03.2012 in Göttingen!

Im Namen der DINI-AG Elektronisches Publizieren:
Stefan Buddenbohm, Kristina Hanig, Susanne Riedel

Neue deutschsprachige Liste für Fragen rund ums Repositorymanagement

Vielleicht kennen und nutzen Sie englischsprachige Mailinglisten wie JISC-Repositories und haben sich gefragt, warum es so etwas nicht für deutschsprachige Repositorymanager gibt? Diese Frage haben sich auch Stefan Buddenbohm und Paul Vierkant gestellt und haben daher unter Schirmherrschaft der DINI-Arbeitsgruppe “Elektronisches Publizieren” eine deutschsprachige Mailingliste gestartet: Repositorymanagement(at)DINI.de

Worum geht es genau?

Die DINI-Mailingliste “Repositorymanagement” soll dem interdisziplinären Austausch und der Vernetzung untereinander dienen und stellt eine Ergänzung zu internationalen (bspw. JISC-Repositories) oder thematisch anders gelagerten (DINI, Inetbib) Listen dar. Thematisch soll es um alles rund um den Betrieb eines Repositories gehen:

  • formale, technische, bibliothekarische und rechtliche Standards
  • Plattformentscheidungen
  • Metadaten und Harvesting
  • Personalmanagement, Kosten, Ressourcen, Nachhaltigkeit
  • Workflows, Nutzerunterstützung, Einbettung in die hostende Institution
  • Compliance-Fragen, bspw. DINI, DRIVER, OpenAIRE
  • Open Access
  • alles was Ihnen im alltäglichen Betrieb als Frage/ Problem begegnet und das Sie mit Kolleginnen und Kollegen diskutieren möchten.

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Repositorien an deutschsprachigen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Dokumenten- und Forschungsdatenrepositorien, OA- und nicht OA-Repositorien, DINI-zertifizierte Repositorien, Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie Technikerinnen und Techniker sowie grundsätzlich alle an der Materie Interessierten.

Betrieb

Die Liste wird unter Schirmherrschaft der DINI-AG Elektronisches Publizieren betrieben. Als Ansprechpartner für Fragen stehen Stefan Buddenbohm (buddenbohm(at)sub.uni-goettingen.de) SUB Göttingen) und Paul Vierkant (HU Berlin) zur Verfügung.

An- und Abmeldung

Leider nicht ganz so komfortabel wie es sein könnte, aber doch ganz einfach: Zur Anmeldung senden Sie bitte eine leere E-Mail an sympa(at)lists.hu-berlin.de mit dem Betreff “sub repositorymanagement” Falls Sie sich aus dem Verteiler wieder austragen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an sympa(at)lists.hu-berlin.de mit dem Betreff “unsub repositorymanagement”. Alle Informationen zur Mailingliste sind ebenfalls hier zu finden.

DINI-OAI-Validator verfügbar

Mit OAI-PMH und Dublin Core Simple existiert nun schon seit Jahren ein “dynamisches Duo” aus Harvesting-Protokoll und Metadatenformat dessen Verbreitungsgrad in der digitalen Repositorienlandschaft den eigenen Erfolg markiert. Begünstigt wurde dieser Erfolg sicherlich nicht zuletzt auch durch die Einfachheit, Flexibilität und damit Umsetzbarkeit von DC-Simple, jedoch sollte sich diese Flexibilität neben dem Segen auch als Fluch erweisen.

Dem Ziel der Austauschbarkeit von Metadaten und der formalen Vereinheitlichung zur Schaffung durchsuchbarer und vergleichbarer Metadaten steht die Freiheit der Data Provider gegenüber genau dieses Ziel sehr leicht aus den Augen verlieren zu dürfen. Die Inhalte der einzelnen Felder und ihre innere Struktur sind nur fachlichen Vorgaben unterlegen, nicht jedoch formalen. So dürfen diese Felder schliesslich frei belegt werden, solange sie auf irgendeine Weise die geforderte fachliche Anforderung erfüllen. Angefangen von der einfachen Nennung des Autors, finden sich in den dc:author-Feldern beispielsweise Angaben wie ‘Vorname Nachname’, ‘Nachname, Vorname’ bis hinzu ‘Nachname Vorname’. Das ganze dann noch kombiniert mit Kürzeln, Titeln und zusätzlichen Vornamen einer Person wird dann maschinell doch zu einer Herausforderung, wenn diese Feldinhalte nicht nur als Ganzes erfasst werden sollen.

Ähnlich aufregend ist beispielsweise auch die Zuordnung zu fachlichen Klassifikationen. Aus einer Angabe ‘ddc:004′ lässt sich ablesen das es sich sehr wahrscheinlich um eine Zuordnung zum Fachgebiet Informatik nach der Dewey-Dezimalklassifikation handelt. Bei der Angabe ’004′ liesse sich der gleiche Informationsgehalt noch mutmaßen, während der Versuch der Zuordnung einer ’4′ schon zum Glücksspiel zählt.

Die Data Provider kann man dafür nur bedingt kritisieren, halten sie sich doch streng genommen mit diesen Angaben weitgehend an die Vorgaben des Duos. welches womöglich nicht so erfolgreich wäre, wenn es als Trio mit einer zusätzlichen Anwendungreferenz zu DC-Simple die Bühne betreten hätte. So obliegt es den aggregierenden Service Providern diese finale Homogenisierung der Metadaten vorzunehmen, um die OAI-Vision bestmöglich zu verwirklichen. In der Folge sind neben dem Mapping auf bestimmte Vokabulare und einfachen Algorithmen zum Zuordnen von Feldinhalten auch entsprechende Guidelines für Data Provider aggregatorseitig (Driver-Guidelines, OpenAIRE-Guidelines, DINI-Zertifikat etc.) geschaffen worden, um aus dieser einseitigen Vereinheitlichung auch die Repositorienbetrieber wieder vermehrt in die Verantwortung zu nehmen . Letztendlich erfordert es ein beidseitiges Zutun, um einen optimalen maschinellen Dialog zu ermöglichen.

Ein Hilfsmittel zur Überprüfung und Steigerung der tatsächlichen Metadatenqualität eines Repositories sind Validatoren. Zum einen dienen diese den Data Providern bei der technischen Umsetzung von OAI-PMH-Schnittstellen und dem formal korrekten Export der Metadaten mit Blick auf weiterführende Guidelines. Zum anderen helfen sie den Service Providern zu erkennen, welche Metadatenqualität ein Repository mit sich bringt.

Auch OA-Netzwerk hat es sich zum Ziel gemacht die Repositorienbetreiber mit technischen Hilfsmitteln bei der Umsetzung einer OAI-PMH Schnittstelle und den konkreten Anforderungen des aktuellen DINI-Zertifikats zu unterstützen. Aufbauend auf einem Validator der im Rahmen von OpenAIRE reimplmentiert wurde (Vielen Dank für den Support an die OpenAIRE Kollegen der University of Athens), haben wir diesen um diverse Funktionen erweitert. Zum einen wurde dieser um ein eigenes Scoring-System zur Bewertung der DINI-Zertifikatskonformität erweitert. Dies war nötig da wir in einem ersten Schritt verschiedene Testtypen zu Gesamttests aggregierbar gemacht haben, damit es letztlich nur den einen DINI-Check gibt, und nicht verschiedene aus denen die Fehler zusammengesucht werden müssen. Darüber hinaus wollten wir eine bestmögliche Veranschaulichung der entstandenen Fehlerquellen bieten, damit Betreiber auf den ersten Blick erkennen können, welche Kriterien nicht erfüllt sind und wie sie konkret zu erfüllen sind. Auf Metadatensatzebene werden die Fehler in den konkreten Server-Responses grafisch hervorgehoben. (Error Highlighting)

Eine erste Testversion des OA-Netzwerk/DINI-Validators ist derzeit unter folgender Adresse erreichbar:

http://oanet.cms.hu-berlin.de/validator

Nach Eingabe der Base-URL einer OAI-Schnittstelle wird die Prüfung durchgeführt. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie eine Mail-Benachrichtigung. Das Ergebnis des Checks ist dabei nur für Sie einsehbar, d.h. nicht öffentlich verfügbar. Bitte beachten Sie, das sich der Validator noch in der Entwicklung befindet und daher nicht durchgehend verfügbar ist. Kritische Anmerkungen zum Validator, dem Verfahren und der Ergebnisdarstellung sind willkommen und können direkt an Sammy David, dem Autor dieses Eintrags geschickt werden.

Sammy David, Computer- und Medienservice der Humboldt Universität zu Berlin (sammy.davidATcms.hu-berlin.de)

Aktualisierung der deutschen SHERPA/RoMEO-Schnittstelle

Kürzlich wurde der deutsche SHERPA/RoMEO-Client auf die neue Service-API 2.4 (aus Nottingham) umgestellt. Damit wurden zugleich neue Open-Access-Konditionen übersetzt und die von der EZB auf der deutschen Seite zusätzlich zur Verfügung gestellten Verlagsinformationen auf den aktuellen Stand gebracht.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass der SHERPA/RoMEO-Service seit nunmehr fast 5 Jahren Informationen zu den Open-Access-Bedingungen der Verlage (self-archiving von Pre-Prints bzw. Post-Prints) auch in deutscher Sprache bereitstellt. Seit Ende 2009 ist der Service nicht nur über DINI sondern auch über die “Informationsplattform open-access.net” zugänglich.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

OA-Tage 2011: Anmeldung ist freigeschaltet, Session zum DINI-Zertifikat

Die Anmeldung zu den diesjährigen Open-Access-Tagen in Regensburg ist freigeschaltet und die Teilnehmerliste beginnt sich auch bereits zu füllen. Das Programm ist ebenfalls bereits einzusehen und es wird – wie auch in den vergangenen Jahren – wieder eine Workshop-Session zum DINI-Zertifikat geben unter dem Motto: DINI-Zertifizierung von Repositorien – einfacher als gedacht.

Open Access und Elektronisches Publizieren auf dem Bibliothekartag

Vom 7. bis 10 Juni findet in Berlin der 100. Deutsche Bibliothekartag unter dem Motto „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“ statt. In Zeiten von Web 2.0 soll die Bibliothek als Ort des Bewahrens von Wissen und kulturellem Erbe geschützt und gefördert werden. Hierfür sind freier Zugang zu Wissen und Bildung, globaler Wissenstransfer, Exzellenzforschung, aber auch Leseförderung wichtige Bausteine um nur einige der genannten Forderungen zu nennen. Von der Forderung nach freiem Zugang zu Wissen und Bildung ist es nicht weit zu Open Access und Elektronischem Publizieren. Beide Begriffe klammern thematisch die Projekte ein, die sich auf dem Gemeinschaftsstand im Rahmen des Bibliothekartags interessierten Besuchern vorstellen. Der Gemeinschaftsstand ist eine Initiative der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) und OA-Netzwerk. Der Stand hat die Nummer H06 und befindet sich gegenüber des Vortragssaals A. Im Ausstellerverzeichnis ist er unter dem Titel „Open Access & Elektronisches Publizieren: Gemeinschaftsstand der OA-Projekte in Deutschland und der DINI-AG Elektronisches Publizieren“ verzeichnet. Folgende Projekte sind vertreten:

OA-Netzwerk

OA-Statistik

OA-Plagiatsuche

OA-Fachrepositorien

OA-Policies

OAPEN

DOARC

CARPET

OJS|de

Informationsplattform open-access.net

LuKII – LOCKSS und Kopal Infrastruktur und Interoperabilität

Was erwartet Sie am Stand?

Ansprechpartner der Projekte, eine anschauliche digitale Präsentation und zahlreiche Informationsmaterialien der einzelnen Projekte machen einen Besuch am Stand lohnenswert. Wir informieren über unsere Mehrwertdienste, über die individuellen Projekte, aber auch generell über Open Access und Elektronisches Publizieren. Auch das DINI-Zertifikat für Dokumenten- und Publikationsservices ist am Stand vertreten.

Welche Zielgruppe möchten wir erreichen?

Wir möchten mit dem Stand sowohl andere Projekte ansprechen, die sich mit uns austauschen wollen, aber auch Bibliotheken und Forschungseinrichtungen, die sich für die vorgestellten Mehrwertdienste und Technologien interessieren. Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, schreiben Sie uns oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar hier im Blog. Wir freuen uns, Sie am Stand persönlich zu begrüßen.

DINI-Zertifikat 2010 in Version 3.1 veröffentlicht

Nach der Veröffentlichung der englischen Fassung des DINI-Zertifikats (siehe http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182800 und Nachricht vom 13.04.2011) gibt es nun auch eine neue Version der deutschen Fassung, in der einige Fehler und Mehrdeutigkeiten beseitigt sind (http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182794). Nach wie vor freut sich die DINI-AG Elektronisches Publizieren über kritische Kommentare oder Wünsche zum Zertifikat: Kontaktformular.

Außerdem möchten wir an dieser Stelle auf die überarbeitete DINI-Liste der elektronischen Repositorien hinweisen. Sie findet sich unter http://www.dini.de/dini-zertifikat/liste-der-repositorien/. Auf dieser Seite können auch Vorschläge für Ergänzungen der Liste gemacht werden.

English version of the DINI Certificate “Document and Publication Services” 2010 has been published

Download the certificate as PDF hereIn summer 2010 the DINI working group for Electronic Publishing released the third edition of the DINI Certificate “Document and Publication Services” and by this adapted the well-established criteria catalogue for scholarly repository services to current developments. Now, the English version of the DINI Certificate 2010 has been made available to the public.

The global scientific communication system is subject to a fundamental transition process. Due to new opportunities arising from the internet and other information and communication technologies and also to the changing requirements of scholars and scientists, new means and channels for scientific communication develop. A leading development is the global Open Access movement committed to the idea of freely available scientific and scholarly publications.

To support the numerous developments in Germany and to set common standards for publication infrastructures DINI’s Electronic Publishing working group embraced this topic early on and in 2002 published its first recommendations for “Electronic Publishing in Higher Education”. Based on these documents, the working group formulated criteria and formalized them in the DINI Certificate “Document and Publication Services”. Following the 2004 and 2007 editions, 2010 is the third version of the document. The certificate describes technical, organisational and legal aspects that should be considered in the process of setting up and operating a scholarly repository service and puts considerable interest in Open Access. The aim of DINI is to move forward towards a standardised and interoperable repository landscape to improve the visibility and linkages of scientific publications. During the years the DINI certificate has gained reputation as standard-setting authority for repositories.

The latest edition of the DINI certificate addresses particularly the following aspects:
• The growing importance of the “golden road” to Open Access.
• The increased demand for interoperability with comprehensive services.
• The growing technical virtualization of Document and Publication Services (hosting of services)..
• A comprehensive view of the scientific and scholarly research processes.

The new English version can be found at http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100182800.

Today, there are about 140 OA repositories in Germany. A list of German repositories can be found here.

Different DINI projects such as OA Network and OA Statistics promote the further development of repositories in Germany. Please visit this site for an overview.

About DINI
The German Initiative for Network Information (DINI, Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) is the most relevant organisation in Germany for supporting a national repository infrastructure. DINI is organised in working groups for thematic fields like IPR, Standards and Electronic Publishing. DINI regularly organises workshops and conferences for promoting the use and the quality of digital repositories. It has initiated several projects to support the technical development of a network of digital repositories and actively encourages the process of DINI certification. The DINI certificate was developed and is regularly updated by the Electronic Publishing working group. The certification process evaluates and improves the quality of publication services by referring to international standards and quality criteria. In consequence, the process improves data quality and conformity to enable services and the networking of repositories. Currently 37 German repositories have received the DINI certificate.

Contact:

Dr. Uwe Müller // u.mueller@dnb.de

Frank Scholze // frank.scholze@kit.edu

Vernetzungstage 2011 und IUWIS-Workshop “Urheberrecht und Repositorien”: Programm online und Registrierung offen

Ein Veranstaltungshinweis in eigener Sache:

Wir möchten Sie hiermit herzlich zu den Vernetzungstagen 2011 und dem IUWIS-Workshop “Urheberrecht und Repositorien” vom 2. bis 4. März in Osnabrück einladen.

Sie finden die Tagungswebseite hier.

Dort finden Sie das Tagungsprogramm und alle notwendigen Informationen, einschließlich der Möglichkeit zur Anmeldung. Bitte registrieren Sie sich baldmöglichst, da wir nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmerplätzen zur Verfügung stellen können

Die Vernetzungstage 2011 werden vom DFG-Projekt „Open-Access-Netzwerk 2“ (OA-Netzwerk) in Zusammenarbeit mit Zusammenarbeit mit dem Projekt IUWIS und der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) gestaltet und an der Universität Osnabrück durch das Institut für wissenschaftliche Information Osnabrück e.V. (IWI) ausgerichtet.

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